Dienstag, 25.September 2018

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Der 20. Bundeskongress der Landesbeauftragten und der Bundesstiftung Aufarbeitung mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen tagte dieses Jahr vom 22. bis 24. April in Rostock zum Thema „Zwangsvereinigung. Der Zusammenschluss von SPD und KPD 1946 und das Parteiensystem in Ostmitteleuropa“.

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Dort machte die Historikerin Prof. Dr. Beatrix Bouvier deutlich, dass die Vereinigung von SPD und KPD vor 70 Jahren mit Recht als Zwangsvereinigung zu bezeichnen ist. Bouvier erläuterte weiter, dass angesichts der zahlreichen Verhaftungen von Parteimitgliedern durch die sowjetische Besatzungsmacht im Zuge der Zwangsvereinigung mehr als symbolischer Widerstand allerdings nicht möglich gewesen sei.

In der Erfahrung im Widerstand „gegen eine verhasste Diktatur … liegt viel Kraft und Selbstbewusstsein verborgen. Wir werden sie brauchen müssen, wenn wir wollen, dass unsere Gesellschaft den eingeschlagenen demokratischen Weg weitergeht“, betonte Stephan Hilsberg, Mitbegründer der 1989 entstandenen Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP). 

Der jährlich stattfindende Kongress ist die einzige Plattform, bei der Vertreter von mehr als 40 Aufarbeitungs- und Verfolgtenverbänden und Initiativen aus allen Bundesländern ihre Anliegen austauschen und Forderungen artikulieren. Von zentraler Bedeutung waren dabei die Appelle zur Entfristung der Ende 2019 auslaufenden Rehabilitierungsgesetze sowie Verbesserungen bei der Anerkennung von gesundheitlichen Folgeschäden von politischer Verfolgung. Lesen Sie hier mehr zum diesjährigen Bundeskongress. 

 

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
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Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

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Der Bundesbeauftragte
für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

www.BStU.bund.de

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