Donnerstag, 15.November 2018

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Im Jahr 2015 wurden 62.544 Anträge zur persönlichen Akteneinsicht bei der Stasi-Unterlagen-Behörde gestellt. Insgesamt sind damit seit Bestehen der Behörde mehr als 3,1 Millionen Anträge von Bürgerinnen und Bürgern eingegangen.
Im Bereich der Akteneinsicht für Forschung und Medien erreichten die Behörde 1.351 Anträge (2014: 1.407). So waren Unterlagen zur Friedlichen Revolution, zur Opposition und zum Mauerfall auch im vorigen Jahr besonders nachgefragt. Auch der Einfluss des Staatssicherheitsdienstes auf Jugendliche stand im Blickfeld der Forscher.

Die Antragszahlen für das Jahr 2015 nach Kategorien aufgeschlüsselt:
62.544 Anträge zur persönlichen Akteneinsicht (inklusive Wiederholungsanträge, Anträge auf Decknamenentschlüsselung und Kopienanträge); Gesamt: 3.112.878
1.351 Anträge auf Akteneinsicht für Forschung und Medien; Gesamt: 31.807
13.344 Ersuchen zu Überprüfungszwecken (Regierungsmitglieder, Ab-geordnete, öffentlicher Dienst u. a.), Sicherheitsüberprüfungen und Rentenangelegenheiten; Gesamt: 3.397.402
4.766 Ersuchen zu Rehabilitierung, Wiedergutmachung und Strafverfolgung; Gesamt: 501.661

Auch die Zahlen für Thüringen aus 2015 zeigen, dass im Freistaat weiterhin ein großes Bedürfnis nach persönlicher Aufarbeitung vorliegt: 

Gesamt Erfurt Gera Suhl 

10.117   4.954  2.175 |2.988

davon

Gesamt Erfurt Gera Suhl 

5.750 | 2.918 1.315 1.517   Erstanträge    

3.047 1.536 614 897   Wiederholungsanträge   

1.138 425 209 504   Decknamenanträge          

182 | 75 37 70   Kopienanträge                  

Seit 1990 sind in Thüringen insgesamt 510.091 Anträge zur persönlichen Akteneinsicht eingegangen, davon in Erfurt 242.516, in Gera 136.690 und in Suhl 130.885.

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Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

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Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

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für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

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