Freitag, 20.Oktober 2017

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Vortrag und Podiumsdiskussion

Fluchthelfer im geteilten Berlin

Nach dem Bau der Berliner Mauer 1961 gruben couragierte Fluchthelfer mindestens 39 Tunnel unter der Sektorengrenze zwischen Ost- und West-Berlin hindurch. Damit ermöglichten sie mehr als 254 Menschen auf spektakuläre Weise die Flucht nach West-Berlin. Sie verhalfen den Flüchtlingen zu einem Leben in Freiheit, ermöglichten Familienzusammenführungen und bewahrten jene Menschen vor Verfolgung und politischer Haft.

Einer jener mutigen Tunnelbauer war Klaus-Michael v. Keussler. Er wird im Rahmen der Veranstaltung über seine Intention, seine Erlebnisse und die Herausforderungen sprechen, die mit dem Bau von Fluchttunneln in Zusammenhang standen.
Daneben berichtet Dr. Günther Heinzel als Zeitzeuge über die Vorbereitung der riskanten Flucht seiner jetzigen Frau über den Checkpoint Charlie im Kofferraum eines alliierten Militärfahrzeugs.
Eingeleitet wird der Abend durch den renommierten Historiker und Journalisten Sven Felix Kellerhoff, der einen allgemeinen Einführungsvortrag zur Entwicklung der Fluchthelferszene im geteilten Berlin geben wird.

Begrüßung: 
Christian Dietrich, Thüringer Landesbeauftragter 

Impulsvortrag: 
Sven-Felix Kellerhoff, Historiker und Journalist (Die Welt u.a.) 

Podiumsdiskussion: 
Klaus-Michael v. Keussler, Fluchthelfer und Tunnelbauer im geteilten Berlin 
Dr. Günther Heinzel, Fluchthelfer im geteilten Berlin
Christian Dietrich, Thüringer Landesbeauftragter 
Moderation: Sven-Felix Kellerhoff, Historiker und Journalist (Die Welt u.a.) 

Wann: 26. Oktober 2017, 18:00 Uhr 
Wo: Thüringer Landesvertretung beim Bund, Mohrenstraße 64, 10117 Berlin

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