Montag, 19.November 2018

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Vortrag mit Dr. Anke Geier

Die Isolierungs- und Internierungslager im Bezirk Suhl

Nach dem Volksaufstand des 17. Juni 1953, dem sogenannten „Tag X“, befürchteten die Staatspartei SED und die Staatssicherheit der DDR neuerliche Aufstände. Den Aufruhr der eigenen Bevölkerung in inneren Spannungsperioden, aber auch im Fall der Mobilmachung im Kriegsfall, sollten detailliert ausgearbeitete Pläne verhindern. Eine wichtige Aufgabe der Staatssicherheit der DDR wären „Vorbeugemaßnahmen“ gewesen: missliebige Bürger wären im Ernstfall rasch in bestimmten Gebäuden und Lagern vom Rest der Bevölkerung isoliert worden. Nach dem Stand von 1988 wären im Bezirk Suhl 196 Personen isoliert worden.

Diese Veranstaltung findet dann in Kooperation mit der Volkshochschule Hildburghausen und der Kreisbibliothek Hildburghausen statt.

Wann: Donnerstag, 6. Dezember 2018, 19:30 Uhr 
Wo: Bürgersaal Historisches Rathaus, Markt 25, 98646 Hildburghausen

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
E-Mail:  info@thla.thueringen.de

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