Montag, 20.Februar 2017

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Stasi - Schattenarmee einer Diktatur

Das MfS kontrollierte und überwachte im Auftrag der Partei und Regierung das Leben der DDR-Bürger. Anhand von vielen Ausstellungsstücken wird der gerätetechnische Aufwand der Stasi gezeigt, mit der sie versuchte, in die Privatsphären der Bürger einzudringen und auszuspionieren.
Auch für den öffentlichen Bereich gab es verschiedene Mittel und Methoden der perfiden Überwachung. So wurde zum Beispiel in einer Gießkanne eine Kamera eingebaut um heimlich Fotos auf Friedhöfen machen zu können.

Wo: BStU, Außenstelle Gera, Haus 3, Hermann-Drechsler-Straße 1, 07548 Gera
Weitere Informationen finden Sie hier. 

 

Neuererwesen der Abteilung VIII (Observation) der Bezirksverwaltung Suhl

Auch beim Staatssicherheitsdienst gab es, wie in der Volkswirtschaft der ehemaligen DDR, die "Neuererbewegung". So machten Mitarbeiter der Abteilung VIII Vorschläge zur Entwicklung verdeckter Aufnahmetechniken. Dabei sollten Fotoaufnahmen unbemerkt bleiben und trotzdem brauchbares Material liefern. Wenn sich die Ideen als praktikabel erwiesen, gab es dafür auch die ein oder andere Prämie.

Wo: BStU, Außenstelle Suhl, Weidbergstraße 34, 98527 Suhl
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Das war's - Die Untersuchungshaftanstalt des MfS in Suhl

"Das war´s" schrieb der Wachhabende der einstigen Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit in Suhl am 13. Dezember 1989 in sein Dienstbuch. An diesem Tag wurden die letzten Insassen entlassen oder verlegt.
"Das war´s" so lautet auch der Titel der Ausstellung, die zum zwanzigsten Jahrestag der Friedlichen Revolution entstanden ist. Anhand von Archivalien wird die Geschichte des Gebäudes, das 1860 als Königlich-Preußisches Kreisgerichtsgefängnis erbaut wurde, dokumentiert. Im Fokus der Ausstellung steht die Nutzung des Gebäudes als Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit von 1952 bis 1989.

Wo: BStU, Außenstelle Suhl, Weidbergstraße 34, 98527 Suhl
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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
E-Mail:  info@thla.thueringen.de

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