Freitag, 28.April 2017

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Kommunismus

Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung (direkt) und des Deutschen Historischen Museums (direkt) in Thüringen:

Nordhausen, Bürgerhaus/Foyer (04. April 2017 bis 08. Mai 2017)

Saalfeld, Stadtmuseum (11. April 2017)

Weimar, Stadtmuseum (18. März 2017 bis 07. Januar 2018) (Werbefilm)

(Wo die Ausstellung weltweit gezeigt werden soll, ist auf dieser Karte zu sehen: Karte der Bundesstiftung Aufarbeitung)

Stasi - Schattenarmee einer Diktatur

Das MfS kontrollierte und überwachte im Auftrag der Partei und Regierung das Leben der DDR-Bürger. Anhand von vielen Ausstellungsstücken wird der gerätetechnische Aufwand der Stasi gezeigt, mit der sie versuchte, in die Privatsphären der Bürger einzudringen und auszuspionieren.
Auch für den öffentlichen Bereich gab es verschiedene Mittel und Methoden der perfiden Überwachung. So wurde zum Beispiel in einer Gießkanne eine Kamera eingebaut um heimlich Fotos auf Friedhöfen machen zu können.

Wo: BStU, Außenstelle Gera, Haus 3, Hermann-Drechsler-Straße 1, 07548 Gera
Weitere Informationen finden Sie hier. 

 

Neuererwesen der Abteilung VIII (Observation) der Bezirksverwaltung Suhl

Auch beim Staatssicherheitsdienst gab es, wie in der Volkswirtschaft der ehemaligen DDR, die "Neuererbewegung". So machten Mitarbeiter der Abteilung VIII Vorschläge zur Entwicklung verdeckter Aufnahmetechniken. Dabei sollten Fotoaufnahmen unbemerkt bleiben und trotzdem brauchbares Material liefern. Wenn sich die Ideen als praktikabel erwiesen, gab es dafür auch die ein oder andere Prämie.

Wo: BStU, Außenstelle Suhl, Weidbergstraße 34, 98527 Suhl
Weitere Informationen finden Sie hier. 

Das war's - Die Untersuchungshaftanstalt des MfS in Suhl

"Das war´s" schrieb der Wachhabende der einstigen Untersuchungshaftanstalt der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit in Suhl am 13. Dezember 1989 in sein Dienstbuch. An diesem Tag wurden die letzten Insassen entlassen oder verlegt.
"Das war´s" so lautet auch der Titel der Ausstellung, die zum zwanzigsten Jahrestag der Friedlichen Revolution entstanden ist. Anhand von Archivalien wird die Geschichte des Gebäudes, das 1860 als Königlich-Preußisches Kreisgerichtsgefängnis erbaut wurde, dokumentiert. Im Fokus der Ausstellung steht die Nutzung des Gebäudes als Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit von 1952 bis 1989.

Wo: BStU, Außenstelle Suhl, Weidbergstraße 34, 98527 Suhl
Weitere Informationen finden Sie hier. 

Überwindung der Todesmauer 

Ausstellung des Brůnner Vereins Pamět (Gedächtnis) in der Übersetzung von Dr. E.v.Truetzschler über die Geschichte des Eisernen Vorhangs in der Tschechoslowakei. 
Die Ausstellungseröffnung findet am 03. April um 17:00 Uhr statt. 

Wann: 03. April 2017 - 31. Juli 2017
Wo: Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth, Mödlareuth 13, 95183 Töpen

Der Kommunismus in seinem Zeitalter

Die Jahresausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung im Stadtmuseum Weimar

Wann: Samstag, 18.03.2017 bis Sonntag, 07.01.2018
Wo: Stadtmuseum Weimar, Karl-Liebknecht-Straße 5, 99423 Weimar
Weitere Informationen zu der Ausstellung finden Sie hier

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Interaktive Karte
Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Cover Bericht

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
E-Mail:  info@thla.thueringen.de

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