Dienstag, 12.Dezember 2017

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Am 17. Juni 2015 wird Landtagspräsident Christian Carius anlässlich des 62. Jahrestages des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR und in Würdigung aller Opfer der SED-Diktatur eine neue Ausstellung im Thüringer Landtag eröffnen. Die Schau mit dem Titel „Point Alpha – Ein einzigartiger Lernort der Geschichte“ zeigt, wie aus einem Beobachtungsposten der US-Army ein Ort wurde, an dem die frühere Blockkonfrontation während der Zeit der deutschen Teilung für seine Besucher erfahrbar ist. „Die Wanderausstellung erzählt die Geschichte der Point Alpha Stiftung, die Zeugnis ablegt über die furchtbaren Jahre der deutschen Teilung. Sie lenkt unseren Blick auf die Unmenschlichkeit der innerdeutschen Grenze, die vierzig Jahre lang Deutschland, Europa und die Welt teilte. Orte wie dieser sind wichtig, um die Erinnerung an das Überwundene wach zu halten, aber auch um zu zeigen, was für ein Glück die deutsche Wiedervereinigung für unser Volk ist“, sagte Christian Carius.

Zeit: Mittwoch, 17. Juni, 19.00 Uhr

Ort: Erfurt, Thüringer Landtag, Foyer, Jürgen-Fuchs-Straße 1

„Im 25. Jahr der Deutschen Einheit haben wir die Chance, den 17. Juni aus einer gesamtdeutschen Perspektive zu betrachten. Er zeigt, dass ein politisches System auf Dauer nur bestehen kann, wenn es Raum zur freien Entfaltung lässt und die Möglichkeit zur Teilhabe an politischen und gesellschaftlichen Prozessen verschafft. Er ist Auftrag und Verpflichtung zugleich, an die Opfer der SED-Diktatur auch künftig zu erinnern – die Opfer des 17. Juni und alle anderen, die in der DDR Unrecht erlitten haben“, so der Landtagspräsident.

Hintergrund:
Die Geschichte des ehemaligen Observation Post „Alpha“ der US-Army inmitten der hessisch-thüringischen Rhön verdeutlicht auch den engagierten Einsatz von Bürge-rinnen und Bürgern beider Bundesländer für den Erhalt des Ortes. Direkt an diesem Punkt trennte die ehemalige innerdeutsche Grenze die über Jahrhunderte gewach-sene enge Verbindung zwischen der hessischen Gemeinde Rasdorf und der thürin-gischen Kleinstadt Gaisa.

Am vergangenen Samstag wurde im Rahmen des „Tages der offenen Tür“ des Thü-ringer Landtags bereits die Ausstellung „Die DDR – Zwischen Repression und Wi-derspruch“ eröffnet. Beide Ausstellungen sind bis Juli im Funktionsgebäude des Thüringer Landtags zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
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