Freitag, 20.Oktober 2017

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Wie lautet das Thema?

Alltag in der Revolution – Wie Menschen die Wende erlebten

Geschichte ist mehr als die Sammlung von Fakten. Sie nimmt ebenso die Erinnerung von Menschen auf, die als Zeitzeugen ihr Leben, ihren Alltag und ihre Welt beschreiben – bisweilen konträr zur Sicht von Historikern. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs soll die erzählte Geschichte stehen, die Alltagsgeschichte, die Oral History. Bertolt Brecht beginnt ein Gedicht: „Wer baute das siebentorige Theben? In den Büchern stehen die Namen von Königen. Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?“ Lasst also die Menschen erzählen, die die Felsbrocken schleppen! Fragt Menschen in eurer Umgebung, Eltern, Großeltern und Verwandte, wie sie die Jahre vor der friedlichen Revolution in der DDR gelebt haben und wie sie die Wende meisterten! Es geht nicht darum, individuelles Leben zu bewerten, sondern um die Erzählung des wirklichen Lebens – also auch um Widersprüche, die nicht zu glätten sind.

Wer kann mitmachen? Was gibt es zu gewinnen?

Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Klassenstufen aus Thüringen können am Wettbewerb teilnehmen, ob mit Einzel-, Gruppen- oder Klassenarbeiten. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von 5000 Euro. Die beste Arbeit wird von einer Jury mit 1000 Euro bewertet. Zudem gibt es weitere Haupt- und Anerkennungspreise, darunter:
• Auszeichnung der Gewinner und ihrer Lehrer im Thüringer Landtag
• Einladung der erfolgreichsten Teilnehmer zu einem Workshop der „Thüringer Allgemeine“
• Persönliche Urkunden für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer
• Veröffentlichung der besten Arbeiten in der „Thüringer Allgemeine“
• Teilnahme am Geschichtsforum im Landtag: Gemeinsam mit der „Thüringer Allgemeine“ bietet der Landtagspräsident allen Wettbewerbsteilnehmern die Möglichkeit, mit Experten und Zeitzeugen zu debattieren und Wissen zu vertiefen.

Wie werden die Beiträge eingereicht?

Die Erinnerungen können als Zeitungsartikel oder in anderen Formaten wie Multimedia-OnlineProjekt, Video, Podcast, Essay oder Erzählung aufbereitet werden, zum Beispiel als spannende, lebendige Reportage, als tiefgründiges Interview, als kritischer Kommentar oder als sachlicher Bericht. Vorzugsweise können mehrere Artikel zu einer kompletten Zeitungsseite oder einer Internet-Seite im Stil der „Thüringer Allgemeine“ zusammengefasst werden. Redakteure der „Thüringer Allgemeine“ stehen den Teilnehmern des Wettbewerbs zur Seite, kommen in die Klasse, helfen beim Erstellen des Konzepts und beim Schreiben der Beiträge und geben Tipps und Hinweise zum Recherchieren und Formulieren.

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2015.

Die Wettbewerbsbeiträge können in allen gängigen Text-, Bild- und Internet-Formaten eingereicht werden, auf Papier, Datenträgern oder per E-Mail. Bitte schickt Eure Beiträge an die Adresse:


Thüringer Allgemeine
Kennwort: Geschichte
Gottstedter Landstraße 6
99092 Erfurt

oder per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

EIn Interview mit Christian Carius zu dem von ihm initiierten Geschichtswettbewerb finden Sie hier auf Thüringer Allgemeine Online.

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Cover Bericht

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Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
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