Freitag, 20.Oktober 2017

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„Vor einem Jahr, am 17. Juni 1995, fand sich in Jenas Evangelischer Studentengemeinde des Pfarrers Gotthard Lemke eine Gruppe von 16 engagierten Leuten. Gemeinsam ist den meisten ihrer Biographien: Sie sind geprägt vom politischen Widerstand oder Widerspruch in der DDR einer Courage, die in dieser Stadt immer wieder auflebte und harte Repressionen nach sich zog. (…)
Einstimmig wurde die Gründung einer ‚Geschichtswerkstatt Jena e. V.‘ beschlossen, um die jüngste Geschichte dauerhaft transparent zu gestalten.
Das Spektrum der Themen ist weit gefächert, von der KP-Opposition in der NS-Zeit, dem Widerstand der liberalen Hochschulgruppe gegen die SED-Dominanz Ende der 40er Jahre, über Aktivitäten gesellschaftskritischer Jugendlicher in den 70er Jahren und deren Folgen – bis zur Wende, die durch die Besetzung der Stasi-Dienststellen unumkehrbar wurde.
In der Gerbergasse in Jena geschah das am 4. Dezember 1989.
‚Gerbergasse 18‘ haben wir deshalb unser Forum für lokale und regionale Geschichte und Kultur genannt.“

So heißt es im Editorial der Erstausgabe der Zeitschrift „Gerbergasse 18“, verfasst von Udo Scheer. Im 18. Jahr der Zeitschrift kann der Verein auf rund 70 Ausgaben und über 1000 Autorenbeiträge zurückblicken.

Zweck der Geschichtswerkstatt Jena e. V. ist die wissenschaftliche und öffentliche Auseinandersetzung zur regionalen Geschichte in den beiden deutschen Diktaturen des 20. Jh. sowie zur Zeitgeschichte. Der Verein erstellt und vermittelt für Bildungseinrichtungen und zur allgemeinen politischen Bildung eigene Beiträge und Beiträge Dritter (Vorträge, Lesungen, Foren, Ausstellungen) sowie die Herstellung und Herausgabe der Thüringer Vierteljahresschrift für Zeitgeschichte und Politik „Gerbergasse 18“. Der Verein ist zugleich Anlaufstelle für Geschichtsinteressierte.

Die Behörde ThLA (ehemals TLStU) ist seit Anbeginn Partner und Mitherausgeber der Zeitschrift. Während die redaktionelle Leistung und inhaltliche Planung allein bei der Geschichtswerkstatt liegt, unterstützt die Behörde die „Gerbergasse 18“ in den Bereichen Druck und Abonnentenbetreuung.

Nähere Informationen und die Inhaltsübersichten aller Ausgaben finden Sie hier. 

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Interaktive Karte
Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Cover Bericht

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
E-Mail:  info@thla.thueringen.de

Der Landesbeauftragte auf Facebook:

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