Samstag, 25.November 2017

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An Diktaturen den Wert der Demokratie erkennen 

Der Landesbeauftragte bietet im Rahmen von Vorträgen, Veranstaltungen, Publikationen, Ausstellungen, gruppenspezifischen Weiterbildungen oder Buchlesungen ein breites Angebot an „klassischen“ Bildungsformen. Außerdem werden eigene thüringengeschichtliche Forschungen und Analysen im Zusammenhang mit dem Wirken der Staatssicherheit und des SED-Regimes erarbeitet. Bürger, Behörden, Journalisten, Lehrer und Forscher erhalten zu allen Themen der Aufarbeitung des Wirkens der Staatssicherheit und weiterer Folgewirkungen der SED-Diktatur Beratung.

IMG 0353Veranstaltungen in Form von Podiumsdiskussionen, Vorträgen, Buchlesungen, Kunstprojekten oder Tagungen werden thüringenweit organisiert, darunter der jährliche Bundeskongress mit den Opferverbänden. In den vergangenen Jahren wurden wöchentlich mehrere Besucherführungen am historischen Ort der Stasi-Haftanstalt Erfurt sowie jährlich mehrmonatige Sommer-Projekte angeboten. Die ehemalige Stasi-Haftanstalt Erfurt war seit Anfang 2010 wegen Umbau geschlossen, nunmehr befindet sich hier die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße.

 

Zeit- und regionalgeschichtliche Aufarbeitung 

Panorama Zoom WebSeit 1994 erscheinen in der TLStU-Buchreihe Erinnerungen von politisch Verfolgten, Studien zur Staatssicherheit und regionalgeschichtlichen Themen sowie Quelleneditionen. Regelmäßig werden hier Neuerscheinungen vorbereitet und verbreitet. Broschüren unter 120 Seiten sind für kostenfrei.

Für Schulen werden Quellen-Zeitzeugen-Projekte, die Betreuung von Seminarfacharbeiten und schülergerechte Veranstaltungen aller Art auf Anfrage angeboten.
In regelmäßigen Abständen entstehen Wanderausstellungen, die in Thüringer Rathäusern, Gedenkstätten etc. gezeigt werden. Außerdem gibt es eine Behördenbibliothek mit den Sammlungsschwerpunkten: Geschichte zwischen 1945 und 1990, Staatssicherheit, Thüringen, Aufarbeitung, Rechtsfragen, Osteuropa und Einheit.

Die Zusammenarbeit mit Zeitzeugen und die enge Verzahnung mit der Beratung und Unterstützung für politisch Verfolgte ermöglichen ein breites Angebot lebensgeschichtlicher und anschaulicher Aufarbeitungsprojekte. Regelmäßige Forschungsprojekte geben die Grundlage für Angebote und Auskünfte zu Sachfragen über das Funktionieren des SED-Regimes in Thüringen vom Grenzregime über das Wirken der Staatssicherheit bis hin zu Ereignissen im Umfeld des 17. Juni, des Prager Frühlings, der Revolution 1989/90 etc.

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
E-Mail:  info@thla.thueringen.de

Der Landesbeauftragte auf Facebook:

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Persönliche Beratung und telefonische Anfragen sind zu den aufgeführten Sprechzeiten möglich.

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