Mittwoch, 18.Juli 2018

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FBAm 6. März findet um 19:30 Uhr in der Jenaer Ernst-Abbe-Bücherei (Carl-Zeiss-Platz 15) ein Veranstaltungsabend mit der Vorsitzenden des Doping-Opfer-Hilfe Vereins (DOH), Prof. Ines Geipel, und dem Sportjournalisten Thomas Purschke zum Thema Doping in der DDR statt.

Ines Geipel, einst eine Weltklassesprinterin beim DDR-Sportclub Motor Jena, spricht über das systematische Doping in der DDR. Im staatlichen Auftrag wurden Hochleistungs- und Nachwuchssportler gedopt. Sie erlitten hierdurch erhebliche gesundheitliche Schäden, deren Spätfolgen teilweise erst jetzt zu Tage treten. Prof. Ines Geipel informiert zur Geschichte des DDR-Staatsdopings, zur Lage der Dopingopfer und zum aktuellen Hilfsfonds: Im August 2002 wurde ein Dopingopfer-Hilfegesetz verabschiedet und ein Hilfsfonds eingerichtet, der jedoch nicht alle Betroffenen erfasst hatte und bereits Ende 2007 ausgeschöpft war. Nach langem Einsatz der Doping-Opfer-Hilfe beschloss die Bundesregierung im Jahr 2016 ein zweites Entschädigungsgesetz, nach dem Betroffene des DDR-Staatsdopings noch bis zum 31.12.2018 Antrag auf eine einmalige Hilfe in Höhe von 10.500 Euro stellen können.

Auf den Vortrag von Prof. Ines Geipel folgend spricht Thomas Purschke über die Verstrickungen von Thüringer Medizinern und Wissenschaftlern im DDR-Staatsdopingsystem und die besondere Rolle des VEB Jenapharm. Anschließend diskutieren beide unter der Moderation des Landesbeauftragten Christian Dietrich über den Stand der Aufarbeitung des DDR-Sports in Thüringen.

Der Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt gemeinsam mit dem Doping-Opfer-Hilfe-Verein e.V. interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich zu der Veranstaltung am 6. März um 19:30 Uhr in das Foyer der Ernst-Abbe-Bücherei in Jena ein, an die sich eine Diskussionsrunde anschließen wird.

Beratungstag des Doping-Opfer-Hilfe e.V.
Am darauffolgenden Mittwoch veranstaltet der Doping-Opfer-Hilfe e.V. einen Beratungstag für Doping-Opfer mit den Beratern des DOH, genauer am Mittwoch, 7. März 2018, 10.00 bis 16.00 Uhr, ebenfalls in der Ernst-Abbe Bücherei, Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena. Hierzu wird gebeten um vorherige Anmeldungen in der Bundesgeschäftsstelle des DOH e.V. in Berlin unter: 030-80 49 33 12.

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
E-Mail:  info@thla.thueringen.de

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Beratungsangebote

Persönliche Beratung und telefonische Anfragen sind zu den aufgeführten Sprechzeiten möglich.

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Bundesstiftung Aufarbeitung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

der bundesbeauftragte

Der Bundesbeauftragte
für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

www.BStU.bund.de

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