Freitag, 20.April 2018

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Logo SED BI Web 20132002 wurde die Beratungsinitiative SED-Unrecht gegründet, um Menschen, die unter den Folgen der SED-Herrschaft leiden, zu unterstützen. Im Dezember feiert die Beratungsinitiative ihr 15-jähriges Bestehen. Träger sind das Bürgerkomitee Thüringen e.V. und der Caritasverband für das Bistum Erfurt. Die Fachaufsicht hat der Landesbeauftragte.
Aufgabe ist nicht nur die Unterstützung bei der Antragstellung und Geltendmachung von Ansprüchen auf Leistungen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen. Die Beratungsinitiative unterstützt Hilfesuchende seit über einem Jahrzehnt dabei, im beratenden Gespräch nach Wegen des Umgangs mit der belastenden Vergangenheit zu suchen.
Dieses Jahr wurde mit einige Betroffene erstmals das Tagesseminar „Überlebt und dann? Vom Umgang mit Traumafolgestörungen“ veranstaltet.
Die Ausrichtung dieses Tagessseminars für Betroffene von SED-Unrecht und ihren Partnern bzw. Familienangehörigen war ein wichtiger Meilenstein für die Mitarbeiter in diesem Beratungsdienst.
Matthias Morawski, Leiter der Beratungsinitiative, sagte: „Wir haben uns über die Jahre immer als Lernende begriffen, die mit den Betroffenen unterwegs sind und damit sind wir noch nicht am Ende. Der hohe persönliche Einsatz der Teilnehmer/innen während der Veranstaltung, die Offenheit, die klaren Worte und der gegenseitige Respekt ließ diesen Tag gelingen. Das Ausmaß an innerer Stärke und Kraft, sich diesem Thema einen ganzen Tag lang zu stellen, war beeindruckend. Mit Thore Volquardsen vom IPSE-Projekt hatten wir einen Referenten und Menschen gewonnen, der diesen Prozess der Selbstwahrnehmung und -annahme bei uns allen mit Engagement, Klarheit, hoher fachlicher Kompetenz und einer ordentlichen Portion Humor gestaltet und begleitet hat.“
Anfang 2018 startet die dritte Selbsthilfegruppe für Menschen, deren Selbstwirksamkeit aufgrund traumatischer Erfahrungen mit staatlicher Gewalt in der DDR nachhaltig behindert ist. In der Selbsthilfegruppe wird ein beziehungsorientierter Weg der Beratung beschritten, was sich in vorherigen Tagesseminaren bereits als sinnvoll und gewinnbringend erwiesen hat. Weitere Informationen zu den Seminar und zu den Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier
Gefördert wird die Beratungsinitiative von ihren Trägern, dem Freistaat Thüringen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
E-Mail:  info@thla.thueringen.de

Der Landesbeauftragte auf Facebook:

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Beratungsangebote

Persönliche Beratung und telefonische Anfragen sind zu den aufgeführten Sprechzeiten möglich.

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Bundesstiftung Aufarbeitung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

der bundesbeauftragte

Der Bundesbeauftragte
für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

www.BStU.bund.de

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