Montag, 19.November 2018

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Am 6. und 7. April 2017 findet in der Point Alpha Akademie in Geisa eine wissenschaftliche Tagung zum Thema "Vertreibungen im kommunistischen Herrschaftsgebiet - Unterschiede und Gemeinsamkeiten" statt, auf der die Vertreibungen und die hieraus resultierenden Fluchtbewegungen im kommunistischen Europa und in Russland und der Sowjetunion seit 1917 beleuchtet werden. Der Fokus der Tagung richtet sich auf die staatlich organisierten Vertreibungen zum Zwecke der kommunistischen Herrschaftsetablierung und Herrschaftssicherung, wobei durch einen vergleichenden Ansatz die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der ehemaligen europäischen Ostblockstaaten herausgearbeitet werden sollen.
Auf der Tagung sollen in erster Linie Nachwuchswissenschaftler (Doktoranden und Post-Docs) zusammenkommen, um ihre Forschungsergebnisse vorzustellen und sich untereinander zu vernetzen. Die Tagung ist international und interdisziplinär (Geschichts-, Politik- und Sozialwissenschaften, Psychologie, Philosophie) ausgerichtet. Aufgrund der Themenstellung auf das kommunistische Herrschaftsgebiet werden vor allem Wissenschaftler aus Polen, Tschechien, Slowakei, Ukraine, Ungarn, Russland, ehemalige Balkanstaaten und Deutschland angesprochen.

Vertreibungen im kommunistischen Herrschaftsgebiet - Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Die Konferenzsprache ist Englisch. Die Tagung findet vom sechsten bis siebten April in der Point Alpha Akademie in Geisa statt. Wenn Sie an der Tagung teilnehmen möchten oder weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich per E-Mail an Dr. Anke Geier, Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Landesbeauftragten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Kooperationspartner ist die Point Alpha Akademie; die Tagung ist gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. 

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Interaktive Karte
Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
E-Mail:  info@thla.thueringen.de

Der Landesbeauftragte auf Facebook:

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Beratungsangebote

Persönliche Beratung und telefonische Anfragen sind zu den aufgeführten Sprechzeiten möglich.

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Bundesstiftung Aufarbeitung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

der bundesbeauftragte

Der Bundesbeauftragte
für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

www.BStU.bund.de

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