Montag, 19.November 2018

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10. Geschichtsmesse: Aktuelle Herausforderungen für die Demokratie und das Erbe des Kommunismus / 300 Multiplikatoren aus Bildungsarbeit und Aufarbeitung diskutieren im thüringischen Suhl

Leben wir wieder in Weimar? Die 10. Geschichtsmesse der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bringt vom 19. bis 21. Januar im thüringischen Suhl rund 300 Multiplikatoren aus Bildungseinrichtungen und Aufarbeitungsinstitutionen zusammen.

In einem Streitgespräch diskutieren der Journalist Patrick Bahners (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und der Historiker Sebastian Ullrich (Beck-Verlag) über den Vergleich zwischen aktuellen Problemen und der Weimarer Demokratie sowie darüber, ob und wie es möglich ist, aus der Geschichte zu lernen. Mit einem Vortrag über das Verhältnis von historischer Aufarbeitung und Populismus in Deutschland und den ehemals kommunistischen Staaten Osteuropas bezieht der Soziologe Helmut Fehr (Universität Budapest) das Problem demokratischer Entwicklungen nach 1990 unmittelbar auf die Prägungen und Hinterlassenschaften der kommunistischen Herrschaftsverhältnisse. Die Podiumsdiskussion „Das Erbe des Kommunismus im Europa der Gegenwart“ bringt Fachleute aus Albanien, Rumänien, Serbien, Montenegro und Estland zusammen, um aus ihrer jeweiligen Perspektive das Verhältnis von Demokratie und Diktaturaufarbeitung zu beleuchten.

Den aktuellen Herausforderungen der Demokratie zwischen Einwanderungsgesellschaft, Flüchtlingspolitik und Extremismus ist das Abschlusspodium gewidmet, bei dem die thüringische Staatssekretärin für Kultur und Europa Babette Winter, die Leiterin der Hamburger Landeszentrale für politische Bildung Sabine Bamberger-Stemmann, der Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt sowie der Ratsvorsitzende der Bundesstiftung Aufarbeitung Markus Meckel diskutieren werden.

Während der Geschichtsmesse werden mehr als 50 Projekte der historisch-politischen Bildungsarbeit präsentiert. Weitere Diskussionen, Filmvorführungen und Lesungen runden das dreitägige Programm ab. Die Bundesstiftung Aufarbeitung wird ihre umfangreichen Aktivitäten aus ihrem Schwerpunkt „Der Kommunismus: Utopie und Wirklichkeit“ anlässlich der „Oktoberrevolution“ vor 100 Jahren präsentieren.

10. Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung 19. – 21. Januar 2017, Ringberg Hotel in Suhl Wenn Sie teilnehmen möchten und eine Übernachtungsmöglichkeit benötigen, wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.geschichtsmesse.de.

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

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Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
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Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

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für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

www.BStU.bund.de

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