Samstag, 22.September 2018

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Neue Publikation von Uta Bretschneider zum Thema Flüchtlinge und Vertriebene um 1945

Etwa 14 Millionen Deutsche aus dem östlichen Europa waren am Ende des Zweiten Weltkriegs von Flucht oder Vertreibung betroffen. In der Sowjetischen Besatzungszone stellten sie ein viertel der Bevölkerung. Für etwa 700.000 Flüchtlinge und Vertriebene sollte Thüringen eine "neue Heimat" werden. Doch auf die Verlusterlebnisse folgte nicht selten die Erfahrung des unerwünscht Seins sowie des sozialen und beruflichen Abstiegs. Von staatlicher Seite wurde die Integration der sogenannten Umsiedler rasch als abgeschlossen betrachtet, doch tatsächlich vollzog sie sich als ein langwieriger und verwerfungsreicher Prozess. Die weitgehende Verdrängung von Flucht und Vertreibung aus der Öffentlichkeit der DDR erschwerte eine Be- und Verarbeitung erheblich, heißt es im Klappentext der neuen Publikation der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen. DIe Publikation ist ab sofort hier über die Webseite der Landeszentrale bestellbar

Autorin Uta Bretschneider ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Bereichs Volkskunde am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V. in Dresden. 

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Interaktive Karte
Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
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Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

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für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

www.BStU.bund.de

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