Dienstag, 25.September 2018

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Bundesweit 22 Prozent halten die Friedliche Revolution 1989 nicht für einen Glücksfall

Sieben von zehn Deutschen kennen den 9. November 1989 als das markanteste Datum der Friedlichen Revolution. Bei einer repräsentativen Umfrage der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gemeinsam mit dem Umfrageinstitut Kantar Emnid konnten 71 Prozent der Befragten den 9. November dem Fall der Berliner Mauer 1989 zuordnen. Die Quote richtiger Zuordnungen war in Westdeutschland mit 72 Prozent geringfügig höher als im Osten Deutschlands (67 Prozent).

War die Friedliche Revolution ein Glücksfall?
"Die Friedliche Revolution war ein Glücksfall" – dieser Aussage stimmten 35 Prozent der Befragten stark zu, 35 Prozent befürworteten sie eingeschränkt („stimme eher zu“). Gegenüber den 70 Prozent Zustimmung lehnten 22 Prozent der Befragten die Aussage ab. 11 Prozent stimmten der Aussage eher nicht zu, weitere 11 Prozent der Befragten stimmten gar nicht zu. Die Verteilung derjenigen, die der Friedlichen Revolution in der DDR 1989 nichts Positives abgewinnen können, ist in Ost und West nahezu gleich.

Umfrage lässt weitere Potenziale für die Bildungsarbeit erkennen
Zu den Ergebnissen der repräsentativen Umfrage sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky: „Der 9. November ist wie kein anderes Datum der deutschen Geschichte mit historischen Ereignissen aufgeladen. Erfreulich ist, dass die überwiegende Mehrheit der Befragten weiß, dass 1989 an diesem Tag die Berliner Mauer gefallen ist. Wir freuen uns auch, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung die Friedliche Revolution und ihre Folgen als ein positives Ereignis einordnet. Das zeigt nicht zuletzt, dass die Bildungsarbeit zur jüngsten deutschen Geschichte in den vergangenen 27 Jahren Früchte getragen hat. Zugleich gibt es hier noch Potenziale, wenn immerhin ein Viertel der Befragten die Bedeutung dieses für die deutsche und europäische Geschichte zentralen Datums nicht kennt.“

Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage von Bundesstiftung Aufarbeitung und Kantar Emnid finden Sie hier

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Tel.: 0361 57 3114-951
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Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

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