Montag, 19.November 2018

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40 Jahre nach der Biermann-Ausbürgerung erscheint neue Dokumentation von MDR und NDR

Nach seinem Kölner Konzert am 13. November 1976 wurde der Liedermacher Wolf Biermann wegen „grober Verletzung der staatsbürgerlichen Pflichten“ aus der DDR ausgebürgert und durfte nicht zurückkehren. Die Ausbürgerung löste in beiden deutschen Staaten Entrüstung aus, Künstler und Intellektuelle protestierten gegen die Ausbürgerung. Die DDR-Regierung reagierte darauf mit Repressionen und einer beispiellosen Verhaftungswelle.

40 Jahre später beleuchtet der Dokumentarfilm „Der Fall Biermann – Mit der Gitarre gegen die Staatsmacht“ von MDR und NDR die Ereignisse und deren Wirkung auf die junge Opposition in der DDR. In Rückblenden erzählt der Film von den wichtigsten Stationen des Liedermachers Biermann und zeigt seltene Aufnahmen seiner Auftritte in Ost und West. Zu Wort kommen DDR-Bürgerrechtler wie Marianne Birthler und Roland Jahn, aber auch Freunde und Weggefährten wie Günther Wallraff, Sibylle Havemann und Ekkehard Maaß.

Im Anschluss an die erste öffentliche Aufführung des Dokumentarfilms am 3. November 2016 in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur diskutieren der Regisseur und Autor des Films Heinrich Billstein, der Historiker Bernd Florath und der Publizist Ekkehard Maaß über den „Fall Biermann“ und dessen politische Konsequenzen. Das Gespräch wird moderiert von Katja Wildermuth, Leiterin der Redaktion Geschichte und Gesellschaft beim MDR.

Der Dokumentarfilm wird am Montag, 7. November 2016 um 23:30 Uhr erstmals in der ARD ausgestrahlt.

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Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
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Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

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