Montag, 19.November 2018

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Cover GG18 H80Im Jahr 1996 ist das erste Heft der Zeitschrift „Gerbergasse 18“ erschienen, 20 Jahre später liegt mit der Jubiläumsausgabe 3/2016 das 80. Heft vor. Die zentralen Themen der Zeitschrift waren von Anfang an die Herausforderungen von Diktaturaufarbeitung und Demokratievermittlung, welche zunächst mit deutlichem Schwerpunkt auf Thüringen und der DDR-Geschichte behandelt wurden. Aktuell begreift sich die „Gerbergasse 18“ als Thüringer Vierteljahresschrift für Zeitgeschichte und Politik mit dem Anspruch, die Einsichten aus den Diktaturerfahrungen des 20. Jahrhunderts in die Gegenwart zu übertragen und für die demokratische Gesellschaft nutzbar zu machen.

In der Jubiläumsausgabe, die dem Anlass entsprechend einen erhöhten Umfang von 80 Seiten hat, wird auf 20 Jahre „Gerbergasse 18“ zurückgeschaut. Zu Wort kommen Kooperationspartner, prominente Akteure auf dem Feld der Diktaturaufarbeitung, Redaktionsverantwortliche und Stimmen aus der Leserschaft. Darüber hinaus äußert sich der Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Christian Dietrich, zu Perspektiven für die „Gerbergasse 18“ und zum Stand der Aufarbeitung in Thüringen insgesamt. Die „Gerbergasse 18“ hat sich seit dem Jahr 1996 auch visuell weiterentwickelt, eine Collage aller 80 Titelseiten vermittelt einen Eindruck dieser Veränderungen.

Im Rahmen des inhaltlichen Schwerpunktes „Geschichte & Demokratie“ geht die Jubiläumsausgabe auf Bemühungen, Initiativen und Projekte in der gegenwärtigen Bildungsarbeit ein. Durch solche praxisnahen Beispiele wird deutlich, dass historisches Lernen auch heutzutage einen relevanten Beitrag für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten kann. Weitere Themen in der neuen „Gerbergasse 18“ sind unter anderem der Zerfall historischer Altstädte in der DDR, die kritische Edition von Adolf Hitlers Schrift „Mein Kampf“, das Jenaer Stadtjubiläum 1936 und der Musiker Udo Lindenberg als Lebensretter eines NVA-Soldaten.

Die Jubiläumsausgabe 3/2016 der „Gerbergasse 18“ ist ab sofort im Jenaer Buchhandel und bei der Geschichtswerkstatt Jena erhältlich.

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
E-Mail:  info@thla.thueringen.de

Der Landesbeauftragte auf Facebook:

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Bundesstiftung Aufarbeitung

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

der bundesbeauftragte

Der Bundesbeauftragte
für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

www.BStU.bund.de

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