Dienstag, 25.September 2018

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Am 9. August 2016 wurde in Bratislava-Petržalka ein Gedenkort an der Stelle eröffnet, an dem der Magdeburger DDR-Flüchtling Hartmut Tautz am 9. August 1986 verblutete. Er wurde von Hunden schwer verletzt und erlag Stunden später seinen Verletzungen, da ihm keine Erste-Hilfe geleistet wurde. Die Initiative für den Gedenkort ging von der Platform of European Memory and Conscience aus. Das Denkmal wird in Kooperation mit dem Ústav Pamäti Národa (Institut für nationales Gedenken der Slovakei) und der Stadt Bratislava errichtet. Die Geschäftsführerin der Platform Neela Winkelmann sagte am 29. Juli zu diesem Projekt: Europa braucht eine gesamteuropäische Kultur der Erinnerung an die Opfer Kommunismus. Der tragische Tod von Hartmut Tautz steht dafür symbolisch für die europäische Dimension der Erinnerung. Vier europäische Ländern sind von dem Tod Hartmut Tautz betroffen: Deutschland, die Tschechische Republik, die Slowakei und Österreich. Der Gedenkort ist Teil des europäischen Projektes “JUSTICE 2.0“, das auch vom Thüringer Landesbeauftragten unterstützt wird. (Ergänzung: s. auch Mitteilung bei Lidovky/Prag am 08.08.2016) Erste Liste der Todesopfer an der Grenze der ehemaligen CSSRHartmut Tautz

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
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Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

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für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

www.BStU.bund.de

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