Dienstag, 17.Juli 2018

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Bewerbungsbild 09 15 WebDas Team des Landesbeauftragten hat sich um eine neue Kollegin vergrößert. Anke Geier unterstützt unsere Außenstelle in Suhl ab sofort als Wissenschaftliche Mitarbeiterin. Die promovierte Historikerin lebt in Suhl und Dresden. In der sächsischen Landeshauptstadt hat sie nicht nur studiert (Neuere und Neueste Geschichte, Sächsische Landesgeschichte, Geologie), sondern auch erste berufliche Erfahrungen bei der BStU und im Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden gesammelt. Ihr Interesse an der Zeitgeschichte wurde vor allem durch den Inhaber des damaligen Lehrstuhls für Zeitgeschichte, Professor Klaus-Dietmar Henke, befördert. Bei ihm schrieb sie auch ihre Magisterarbeit, in der sie der Frage nachgeht, inwiefern der nationalsozialistische Staat zwangsläufig die Bedingungen jugendlicher Nonkonformität selbst hervorbrachte. 

Nach dem Studienabschluss im Jahr 2007 folgte ein Ergänzungsstudium an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer, bevor Frau Geier zwischen 2009 und 2012 am Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Bergakademie Freiberg arbeitete. Hier begann sie ihre Doktorarbeit zur Verflechtung der Freiberger Hochschule in die Planwirtschaft der SBZ und DDR zu schreiben, die schließlich 2015 erfolgreich verteidigt wurde. Von 2012 bis 2014 lehrte sie am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Philipps-Universität Marburg vor allem DDR-Geschichte, aber auch Historische Hilfswissenschaften. Zudem arbeitete sie als Besucherreferentin im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden und befasste sich mit Familiengeschichtsforschung. Ihr historisches Interesse gilt generell der Geschichte der SBZ und DDR sowie dem Nationalsozialismus und speziell der Wirtschafts- und Alltagsgeschichte.

Wir freuen uns über die profunde Verstärkung des Teams und heißen Frau Geier in der Behörde herzlich willkommen. 

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
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Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

der bundesbeauftragte

Der Bundesbeauftragte
für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

www.BStU.bund.de

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