Montag, 19.November 2018

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25 Jahre nach dem Ende des kommunistischen Regimes von Enver Hoxha hat das albanische Parlament am 30.04.2015 mit 84 Ja-Stimmen bei 22 Gegenstimmen (ohne Enthaltungen) beschlossen, die Archive der ehemaligen Geheimpolizei „Sigurimi“ (Drejtoria e Sigurimit të Shtetit, dt. Direktion der Staatssicherheit) zu öffnen. Diese Entscheidung ist Ergebnis jahrelanger parlamentarischer Debatten. Eine Unterscheidung zwischen Betroffenen, Tätern und Dritten wird nicht vorgenommen. Schätzungen gehen davon aus, dass mindestens jeder fünfte Albaner mit dem wohl grausamsten kommunistischen Geheimdienst Europas zusammenarbeitete. Auf das Konto des von Enver Hoxha eingesetzten Terrorapparates gehen mehr als 7.000 Ermordungen. Über 100.000 Albaner mussten in Arbeitslager, in denen viele den Tod fanden. Nach dem Sturz des Hoxha-Regimes wurde die Geheimpolizei aufgelöst, viele der Akten wurden bis 1997 vernichtet.


Der Umgang mit dem Diktaturerbe in Albanien wird auch Thema des 19. Bundeskongresses der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen sein. Das vollständige Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

Diese interaktive Karte zeigt über 200 Orte in Thüringen, die von Zwangsaussiedlungen betroffen waren. Klicken Sie auf die Markierungen, um mehr zu erfahren. 

Legende: 
Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

Kontakt

Der Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (ThLA)

Postfach 90 04 55 | 99107 Erfurt

Tel.: 0361 57 3114-951
Fax: 0361 57 3114-952
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Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt zur umfassenden Aufarbeitung von Ursachen, Geschichte und Folgen der Diktatur in der SBZ und in der DDR bei.

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Der Bundesbeauftragte
für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

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