Freitag, 23.August 2019

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Bundesarchiv Bild 146 1985 021 09 FlüchtlingeAnlässlich des Thüringer Gedenktages für die Opfer des SED-Unrechts spricht Dr. Anke Geier am Sonntag, 16. Juni 2019 um 15:00 Uhr in der Hessenhalle des Grenzmuseums Schifflersgrund (Platz der Wiedervereinigung 1, 37318 Asbach-Sickenberg) über die Zwangsaussiedlungen im Eichsfeld. In den Jahren 1952 und 1961 wurden hunderte Menschen aus dem Grenzgebiet der damaligen Kreise Heiligenstadt und Worbis vertrieben und ins Landesinnere deportiert. 1952 waren in Thüringen über 3.700 Personen von den Zwangsaussiedlungen betroffen. Der Mauerbau und die folgenden Absperrmaßnahmen seit dem 13. August 1961 leiteten am 3. Oktober 1961 eine zweite erzwungene Aussiedlungswelle ein, bei der 1.705 Thüringer vertrieben wurden. Der Vortrag geht auf die Entstehung des Grenzregimes im Eichsfeld ab 1945, die Verschärfung der Situation an der Grenze ab Mai 1952 und die Zwangsaussiedlungen in den Kreisen Heiligenstadt und Worbis ein. Dr. Anke Geier ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Außenstelle Suhl des Landesbeauftragten. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Grenzmuseum Schifflersgrund statt und wird gefördert durch die Bundesstiftung Aufarbeitung.

Über diesen Link ist zu der Thematik ein propagandistischer Artikel der SED-Bezirkszeitung für den Bezirk Erfurt einzusehen, in dem suggeriert wurde, dass die Bewohner des Grenzgebietes einen verstärkten Schutz der Grenze fordern würden. (Das Volk, Ausgabe Heiligenstadt, 27.5.1952). 
Foto: Bundesarchiv, Bild 146-1985-021-09 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0

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Zwangsaussiedlungen in Thüringen

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Gelb: Zwangsaussiedlungen 1952
Orange: Zwangsaussiedlungen 1961
Rot: Zwangsaussiedlungen in mehreren Jahren

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